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Junge Pianistin der Friedrich Gulda School of Music im Wiener Konzerthaus: Soley Blümel gestaltet zwei besondere Konzertprogramme

Student Success im Herzen der Wiener Klassikszene

Die Studierende der Friedrich Gulda School of Music Soley Blümel wird am 3. Juni 2026 gleich in zwei Aufführungen im Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses zu erleben sein. Gemeinsam mit den Schauspieler:innen Tilman Tuppy und Julia Riedler gestaltet sie zwei Veranstaltungen, die Literatur und Musik auf besonders intensive Weise miteinander verbinden. Im Mittelpunkt steht Thomas Manns berühmter Roman „Buddenbrooks“, ergänzt durch Klavierwerke von Johann Sebastian Bach sowie Franz Liszts eindrucksvolle Wagner-Bearbeitungen. 

Für junge Musiker:innen gehört ein Auftritt im Wiener Konzerthaus zu jenen Momenten, die weit über den Rahmen eines gewöhnlichen Konzerts hinausgehen. Wer bereits während des Studiums auf einer der renommiertesten Bühnen Österreichs musizieren darf, erlebt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur professionellen Künstler:innenlaufbahn. Genau ein solcher Moment steht der jungen Pianistin Soley Blümel bevor.

Wenn Literatur und Musik zu einem Gesamtkunstwerk werden

Die beiden Veranstaltungen im Wiener Konzerthaus verbinden Literatur und Musik zu einem vielschichtigen künstlerischen Erlebnis.

Ausgangspunkt ist Thomas Manns weltberühmter Roman „Buddenbrooks“, für den der deutsche Schriftsteller später mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Im Rahmen der Reihe „Musik und Dichtung“ wird das Werk als fortlaufende Lesung präsentiert und durch musikalische Beiträge ergänzt. Soley Blümel übernimmt dabei den musikalischen Part. Zu hören sind unter anderem Franz Liszts berühmte Klavierbearbeitung von „Isoldens Liebestod“ aus Richard Wagners „Tristan und Isolde“ sowie weitere Wagner-Transkriptionen und Werke von Johann Sebastian Bach. Diese Kombination schafft eine besondere Atmosphäre zwischen Wort und Klang, zwischen literarischer Erzählung und musikalischer Reflexion.

Eine Erfolgsgeschichte aus der Friedrich Gulda School of Music

Blümels kommenden Auftritte im Wiener Konzerthaus zeigen, welche Möglichkeiten sich talentierten Studierenden eröffnen können, wenn musikalische Exzellenz, engagierte Ausbildung und praktische Bühnenerfahrung zusammenkommen. Für die Friedrich Gulda School of Music sind die bevorstehenden Konzerte deshalb auch ein sichtbares Zeichen jener Philosophie, die hinter dem praxisorientierten Studium steht: Junge Künstler:innen sollen nicht ausschließlich im Unterrichtsraum wachsen, sondern ihre Fähigkeiten auch auf realen Bühnen vor Publikum entfalten können.

Gerade im Bereich der klassischen Musik sind solche Erfahrungen von unschätzbarem Wert. Sie ermöglichen es jungen Künstler:innen, ihre musikalische Persönlichkeit vor Publikum zu entwickeln, mit professionellen Partner:innen zusammenzuarbeiten und die Atmosphäre bedeutender Konzertsäle unmittelbar zu erleben.

Das Wiener Konzerthaus als Bühne für die nächste Generation

Wer ein Klassikkonzert Wien besucht, begegnet häufig etablierten internationalen Künstler:innen. Umso bemerkenswerter ist es, wenn junge Musiker:innen bereits während ihres Studiums Teil eines Programms im Wiener Konzerthaus werden. Das Haus gilt als eine der bedeutendsten Konzertstätten Österreichs und genießt international einen hervorragenden Ruf. Seine Programmgestaltung verbindet bewusst Tradition und Innovation und schafft damit Raum für etablierte Größen ebenso wie für aufstrebende Talente.

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Geschrieben am May 21st, 2026